Meldung vom 11.05.2026
Das spannendste Spiel des Final Fours in Eisenstadt steigt im zweiten Halbfinale, in dem sich UBSC gegen Traiskirchen mit 89:85 nach Verlängerung durchsetzt.
Matej Podgornik Milosavljevic von KOS Celovec wird mit dem Titel Coach of the Year in der MU14 ausgezeichnet.
Bild: Basketball Austria / Gabriel López
Finale:
Vienna United Palm Bau GesmbH – UBSC Juniors The Castle Gate 76:47 (13:5, 35:12, 55:24)
- - STATISTIK - -
United: Aleksandar Djuric 15, Philip Okafor 13, Leopold Vinzenz Günter Friedl 11, Kenan Aydogdu 11, Mattis Thomseth 10, Adryan Peter Baruch Nader Bellis 6, Boyan Bojkov 4, Ivan Lavr Oborskyi 2, Pavle Jovanovic 2, Maximilian Mucina 2, Niklas Kolenz, Ilija Teofilovic
UBSC: Janis Holler 27, Mark Shirazian 7, Endurance Igharo 5, Jakov Cilar 4, Jakob Taufik 3, Ben Höll 1, Taro Sugimoto, Benjamin Lozub, Noah Christian Jöbstl, Denijal Cajic, David Stuchly-Novak, Florian Ernst
Vienna United startete konzentriert in die Partie und führte nach dem ersten Viertel mit 13:5. Bis zur Halbzeit baute das Team den Vorsprung weiter aus und lag mit 35:12 voran. Auch nach der Pause blieb Vienna United spielbestimmend und ging mit einer 55:24-Führung in das Schlussviertel.
Die UBSC Juniors konnten im letzten Abschnitt noch einmal Akzente setzen und zwischenzeitlich einen Lauf starten. Vienna United reagierte jedoch mit einem eigenen 12:3-Lauf und brachte den Sieg sicher ins Ziel.
Statistisch auffällig waren die acht verwandelten Dreipunktwürfe von Vienna United.
Christian Schüchner (United): „Defensiv war das unsere stärkste Partie in dieser Saison, und auch offensiv haben wir uns Offense für Offense gute Chancen herausgespielt. Gratulation an meine Mannschaft, die sich für die Arbeit der letzten Jahre belohnt hat. Danke an alle Supporter und insbesondere an alle Mütter, die ihren Muttertag mit uns in der Halle mit einem Finalsieg gefeiert haben. Vielen Dank auch an das Team des BBC Nord für die perfekte Ausrichtung und auch an unsere Gegner, die eine großartige Saison gespielt haben.“
Yao Schaefer (UBSC): „Im Finale ist es uns leider nicht gelungen, unser gewohntes Teamplay und Ballmovement auf den Platz zu bringen, was auch der Qualität des Gegners geschuldet war. United war mit Abstand das kompakteste Team der Superliga und hat verdient gewonnen. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass das Finale anders verläuft, dennoch schmälert das keinesfalls die starke Leistung unserer Mannschaft über die gesamte Saison hinweg. Wir sind stolz auf das, was wir gemeinsam erreicht haben, und blicken voller Vorfreude in die Zukunft.“
Spiel um Platz 3:
Vienna Timberwolves – Traiskirchen Lions Academy 75:91 (14:29, 33:52, 53:76)
- - STATISTIK - -
Timberwolves: Joel Michael Loulengo 18, Benjamin Voth 11, Patrick Nangonya 11, Felix Schlosser 10, Aleksa Spiric 6, Csanad Benyhe 6, Branko Jarmek 4, Lennox Ukatu 3, Jonas Gelera 2, Danilo Spasic 2, Oscar Whitfield 2, Dominik Strnad
Lions: Alexander Fuchs 34, Nico Mateo Wilfling 33, Taavi Schönbauer 6, Gabriel Tsolin 5, Leon Frühwirth 4, Thomas Haselmayer 4, Christoph Petraskovic-Grätz 2, Valentin Besler 2, Adrian Hartl 1, Matteo Pierini, Noel Graovac, Jakob Titze
Die Lions erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 29:14 für sich. Vor allem Nico Mateo Wilfling und Alexander Fuchs prägten in dieser Phase das Offensivspiel und erzielten jeweils 10 Punkte. Die Timberwolves kamen durch Danilo Spasic und Joel Michael Loulengo zu Punkten, konnten den frühen Rückstand aber zunächst nicht entscheidend verkürzen.
Auch im zweiten Viertel blieb Traiskirchen stabil und baute die Führung bis zur Halbzeit auf 52:33 aus. Alexander Fuchs steuerte in diesem Abschnitt weitere 9 Punkte bei, während Loulengo für die Timberwolves 6 Punkte erzielte.
Nach der Pause setzte sich das Bild fort: Die Lions gewannen auch das dritte Viertel mit 24:20 und gingen mit einer 76:53-Führung in den Schlussabschnitt.
Im letzten Viertel zeigten die Timberwolves noch einmal eine gute Reaktion und entschieden diesen Abschnitt mit 22:15 für sich. Der Vorsprung der Traiskirchen Lions Academy war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits zu groß.
Maxi Seher (Timberwolves): "Es ist sehr schade, dass wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Aber das ist Sport und manchmal braucht man auch etwas Glück im richtigen Moment. Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren. Jeder Einzelne hat sich im Laufe der Saison enorm weiterentwickelt - nicht nur als Basketballer, sondern vor allem als junger Erwachsener. Jetzt heißt es sich nochmal auf die Wiener Meisterschaft zu konzentrieren. Gratulation an United zum Titel!"
Kristijan Nikolic (Lions): „Im Spiel um Platz 3 haben wir von Beginn weg gezeigt, was in unserer Mannschaft steckt. Gegen die ersatzgeschwächten Timberwolves konnten wir allen Spielern Final Four Erfahrung geben und uns die Bronzemedaille sichern. Es freut uns sehr, dass wir die gute Saison positiv abgeschlossen haben!“
Semifinali:
Vienna United Palm Bau GesmbH – Vienna Timberwolves 77:65 (13:18, 38:39, 50:55)
- - STATISTIK - -
United: Philip Okafor 24, Leopold Vinzenz Günter Friedl 19, Adryan Peter Baruch Nader Bellis 9, Maximilian Mucina 8, Aleksandar Djuric 6, Mattis Thomseth 5, Ivan Lavr Oborskyi 2, Kenan Adogdu 2, Pavle Jovanovic 2, Ilija Teofilovic; Bodo Nestor, Kaloyan Tsonkov
Timberwolves: Luca Bach 17, Joel Michael Loulengo 14, Aleksa Spiric 8, Patrick Nangonya 8, Julius Richter 7, Branko Jarmek 4, Michael Okonkwo 3, Felix Schlosser 2, Jonas Gelera 2, Danilo Spasic, Lennox Ukatu, Benjamin Voth
Die Vienna Timberwolves starteten gut in die Partie und lagen nach dem ersten Viertel mit 18:13 in Führung. Luca Bach erzielte in dieser Phase 9 Punkte. Vienna United blieb jedoch in Reichweite und kam durch Beiträge von Aleksandar Djuric und Philip Okafor wieder heran.
Im zweiten Viertel blieb das Spiel ausgeglichen. Leopold Vinzenz Günter Friedl erzielte in diesem Abschnitt 8 Punkte, die Führung wechselte mehrfach. Zur Halbzeit lagen die Timberwolves knapp mit 39:38 voran.
Nach der Pause blieb es spannend, die Wolves gingen mit einer 55:50-Führung in den Schlussabschnitt.
Dort setzte sich Vienna United entscheidend ab. Ein 10:0-Lauf brachte die Vorentscheidung, Philip Okafor erzielte in diesem Abschnitt 11 Punkte. Beide Teams trafen jeweils vier Dreipunktwürfe, die höchste Führung des Spiels betrug 16 Punkte.
Christian Schüchner (Vienna United): „Wir haben uns über drei Viertel schwergetan, die Gegner zu stoppen und offensiv einen Rhythmus zu finden. Im Finish ist es uns dann gelungen, den Schalter umzulegen und mit wichtigen Stopps eine Führung herauszuspielen, die dann auch für den Sieg gereicht hat. Gratulation an die Timberwolves, die eine sehr starke Performance abgeliefert haben.“
UBSC Juniors The Castle Gate – Traiskirchen Lions Academy 89:85 (22:14, 43:35, 66:63, 79:79) n.V.
- - STATISTIK - -
UBSC: Janis Holler 33, Endurance Igharo 31, Jakov Cilar 15, Mark Shirazian 4, Taro Sugimoto 2, Denijal Cajic 2, Jakob Taufik; Ben Höll, Noah Christian Jöbstl, David Stuchly-Novak, Florian Ernst, Benjamin Kozub
Lions: Alexander Fuchs 27, Nico Mateo Wilfling 20, Leon Frühwirth 13, Gabriel Tsolin 10, Christoph Petraskovic-Grätz 8, Matteo Pierini 3, Thomas Haselmayer 2, Taavi Schönbauer 2, Valentin Besler; Adrian Hartl, Jakob Titze, Benedikt Besler
Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen und geprägt von mehreren Führungswechseln sowie insgesamt zehn Gleichständen. Die UBSC Juniors erwischten den besseren Start und lagen nach dem ersten Viertel mit 22:14 voran. Auch zur Halbzeit behaupteten sie ihre Führung und gingen mit 43:35 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Traiskirchen Lions stärker ins Spiel und übernahmen zwischenzeitlich die Führung. Die UBSC Juniors konnten jedoch reagieren und lagen nach dem dritten Viertel knapp mit 66:63 voran. Im Schlussabschnitt blieb die Begegnung offen, beide Teams kämpften bis zur letzten Minute um den Finaleinzug.
Da nach der regulären Spielzeit noch keine Entscheidung gefallen war, ging die Partie in die Verlängerung. Dort behielten die UBSC Juniors die Nerven und entschieden die Zusatzspielzeit mit 10:6 für sich.
Yao Schaefer (UBSC): „Großes Kompliment an meine Jungs zum sensationellen Einzug ins Finale. Zwei Overtime-Siege im Viertel- und Halbfinale haben eindrucksvoll gezeigt, über welche mentale Stärke dieses Team bereits verfügt.“
Kristijan Nikolic (Lions): „Dieses Halbfinale war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem es beide Teams verdient hätten weiterzukommen. Leider haben uns die verworfenen Freiwürfe und Ballverluste den Einzug ins Finale gekostet.“