Meldung vom 16.05.2026
In Hälfte eins war es der amtierende Meister, der zumeist die Nase um ein paar Punkte vorne hatte. Vor allem Florian Köppel (12 Punkte) kompensierte in der Anfangsphase das foulbedingte Fehlen von Topscorer Ian Martinez (28 Pts), die Wiener verteilten ihr Scoring über das ganze Kollektiv. Zu Beginn der zweiten Hälfte zogen die Gäste aus dem Burgenland gleich auf neun Punkte davon, ein Dreierregen der Wiener brachte die Gastgeber aber wieder auf Augenhöhe heran. Im vierten Viertel mussten dann einige Spieler das Geschehen mit fünf Fouls vorzeitig verlassen, an der Intensität änderte sich aber bis zum Schluss nichts. Nachdem die Wiener in der Schlussphase der regulären Spielzeit zumeist knapp in Führung lagen, glich Edi Patekar elf Sekunden vor Schluss zum 92:92 aus und es ging in die Verlängerung.
Bis zur letzten Minute der Extrazeit wardas Spiel für beide Teams offen, ein Gunners-Turnover beim Einwurf 25 Sekunden vor Schluss verhalf den Wienern aber zu einem vorentscheidenden 104:100 Fastbreak-Dunk. Mike Coffin, Coach der Wiener: „Wir haben in den letzten 15 Minuten gut gekämpft, haben uns oft auf den Boden geworfen und die 50:50-Bälle geholt. Das haben wir uns auch von der Mannschaft erwartet, dass sie mit Herz und füreinander spielen.“ „Ich glaube, der Charakter hat heute entschieden. Es war ein spannendes Spiel für die Fans, so muss eine Playoffserie auch sein. In Spiel fünf wird die bessere Mannschaft gewinnen, wir sind jetzt mal glücklich, dass wir gewonnen haben. Am Dienstag steht es 0:0, es geht um den Einzug ins Finale und wer immer es für sich entscheiden kann, hat es sich auch verdient“, so Rasid Mahalbasic.
Florian Köppel von den Gunners richtet den Blick bereits ebenfalls auf Dienstag: „Natürlich schade, wir wollten klarerweise gewinnen. Aber es ist nur ein Spiel, jetzt geht es um alles in Spiel fünf. Wir werden Vollgas geben und alles versuchen, um zu gewinnen.“
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