Meldung vom 19.04.2026
Die heiße Phase der Saison ist angebrochen: Mit den Viertelfinalserien startet die win2day Basketball Superliga in die Playoffs – und wie jedes Jahr stellt sich die große Frage: Wer holt sich den Titel? Wir haben drei heimische Basketball-Legenden um ihre Einschätzung gebeten. Ihre Tipps zeigen: Vieles läuft auf ein Duell zwischen Kapfenberg und Vienna hinaus – doch in den Details gehen die Meinungen auseinander.
Curtis Bobb: „Protect home court and you win it all“
Der ehemalige Meisterspieler der BK Dukes sieht die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg am Ende ganz oben. Für den heute 46-Jährigen ist die Sache klar: Konstanz und Heimvorteil entscheiden Serien. „Protect home court and you win it all“, bringt es Bobb auf den Punkt.
Kapfenberg marschiert für ihn souverän durch die erste Runde (3:0 gegen Traiskirchen), muss sich im Halbfinale aber strecken. Dort sieht er ein hart umkämpftes 3:2 gegen Wels. Parallel dazu setzt sich Titelverteidiger Oberwart Gunners knapp gegen den BC Vienna durch – ebenfalls in fünf Spielen.
Im Finale kippt die Serie dann zugunsten der Bulls: Kapfenberg gewinnt laut Bobb 3:2 und holt den Titel.
Enis Murati: Vienna als klarer Titelkandidat
Der ehemalige MVP und Meisterspieler sieht hingegen den BC Vienna vorne. Murati tippt:
- Kapfenberg und Wels souverän ins Halbfinale
- Gmunden überrascht Oberwart (3:2)
- Vienna setzt sich gegen die Dukes durch (3:1)
Im Halbfinale wird es dann enger: Kapfenberg ringt Wels nieder (3:2), während Vienna mit einem Sweep (3:0) ins Finale einzieht.
Dort sieht Murati die Wiener schließlich ganz oben: BC Vienna wird Meister mit 3:2 im Finale gegen Kapfenberg.
Tilo Klette: „Wels gegen Graz? Komplett offen“
Auch Bundesliga-Legende Tilo Klette erkennt zwei klare Titelkandidaten, entscheidet sich am Ende aber für Vienna.
Für ihn ist die erste Runde relativ eindeutig:
- Kapfenberg „sollte wenig Probleme haben“ (3:0 gegen Traiskirchen)
- Oberwart nutzt den Heimvorteil (3:1 gegen Gmunden)
- Vienna setzt sich gegen die Dukes durch (3:1)
Spannend wird es für Klette vor allem in einer Serie: Wels gegen UBSC Graz. „Sehr ausgeglichen, beide können jeweils mit 20 gewinnen“, analysiert er. Bei High-Scoring-Spielen sieht er eher Graz im Vorteil.
Im weiteren Verlauf wird es dann wieder klarer: Vienna sweeped Oberwart im Halbfinale (3:0), Kapfenberg schlägt Wels (3:1).
Im Finale folgt schließlich seine klare Prognose: Vienna gewinnt 3:1 gegen Kapfenberg.