Meldung vom 01.02.2026
Nabil Murad, der nach der Trennung von Thomas Crab seit dieser Woche als Head Coach in Gmunden fungiert, brachte mit Luis Streitberger direkt einen jungen Spieler als Starter. Bei den Gastgebern, die zum Siegen verdammt waren, fiel vor allem der schnelle Spielstil auf, mit dem man des Öfteren die Wiener Defense im Fastbreak schlagen konnte. Auf der Seite der Gäste waren es Gregor Glas aus der Distanz und Rasid Mahalbasic unter dem Korb, die zumeist eine Antwort auf die Körbe der Gmundner hatten, wobei sich Mahalbasic (24 Pts, 12 Reb, 5 Ass) das ganze Spiel über fast schon ein Privatduell mit Topscorer Jerome Hunter (29 Pts) von den Schwänen lieferte. Die Schnelligkeit der Traunseestädter war es dann, die den 52:43-Halbzeitstand ermöglichte.
Im dritten Viertel kamen die Wiener Schritt für Schritt zurück ins Spiel, die Schwäne strauchelten bis dahin vor allem bei den Dreipunkte-Würfen. Hunter und Larry Wise waren es aber dann zu Beginn des Schlussviertels, die die Gmundner mit ebenjenen Distanzwürfen auf plus elf warfen. Der BC Vienna kämpfte sich aber erneut ins Spiel und Mahalbasic verkürzt drei Minuten vor Ende auf 80:83. In der letzten Minute verwirft er aber einen Korbleger und Hunter bestrafte das mit einem sehenswerten Treffer knapp 17 Sekunden vor Schluss zum 89:85-Endstand. Nabil Murad streut seinem Team Rosen: „Es ist unglaublich was die Spieler geleistet haben. Sie haben in dieser schwierigen Situation wirklich Verantwortung übernommen und die notwendige Energie gebracht. Gratulation auch an Wien, ich weiß, dass es für sie eine anstrengende Woche war.“ „Das war unser viertes Spiel in dieser Woche und unsere Beine waren dementsprechend schwer. Die erste Halbzeit haben wir leider verschlafen, das war spielentscheidend denke ich“, so Vienna-Coach Mike Coffin.
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