Meldung vom 08.02.2026
Die Pirlo Kufstein Towers gewinnen das Spitzenspiel der Basketball Zweite Liga und sichern sich damit wohl das Playoff-Heimrecht bis ins Finale. In einem extrem spannenden Spiel haben die Tiroler das bessere Ende für sich und gewinnen verdient mit 82:75.
Vienna United siegt im Wiener Derby gegen den Basketball Klub Rapid Wien souverän mit 100:62. Ein starkes zweites Viertel entscheidet das Spiel zu Gunsten von United.
Die Upper Austria Ballers müssen sich dem amtierenden Champion Wörthersee Piraten mit 74:104 geschlagen geben. Die Oberösterreicher spielen eine sehr gute erste Halbzeit, der Favorit schlägt aber nach der Pause eiskalt zu und gewinnt am Ende souverän.
Das Spiel zwischen dem Future Team Steiermark und den SWARCO Raiders Tirol ist bis zur Pause sehr spannend, nach der Pause schalten die Innsbrucker einen Gang höher und gewannen am Ende noch mit 85:53.
Die Vienna Timberwolves gewinnen gegen die Raiffeisen Mattersburg Rocks mit 85:79 und sind damit in der Tabelle nur mehr zwei Punkte hinter den Burgenländern.
Lange Zeit sieht es nach einem Sieg von BBU Salzburg bei den Raiffeisen Dornbirn Lions aus. Die Vorarlberger holen aber Punkt für Punkt auf, drehen die Partie und gewinnen mit 60:48.
Die Safare Traiskirchen Lions NexGen siegen gegen die Haustechnik Güssing Blackbirds mit 100:79 und sind mit ihrem vierten Sieg in Serie weiterhin ein Kandidat für die B2L-Playoffs.
Ein wahres Spitzenspiel sahen die Zuseher in der Kufstein Arena. Im wohl vorentscheidenden Spiel um das Heimrecht bis ins Finale der Basketball Zweite Liga wechselte die Führung insgesamt 17-mal und das Spiel war bis kurz vor dem Ende nicht entschieden. Die UKJ Mistelbach Mustangs hatten den besseren Start, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Die Pirlo Kufstein Towers schlugen im zweiten Viertel zurück und ab diesem Zeitpunkt kämpften beide Teams verbissen um den Sieg. Vier Minuten vor dem Schluss übernahmen die Tiroler wieder die Führung und gaben diese nicht mehr her. Den Niederösterreichern unterliefen in den letzten Minuten viele unnötige Fehler, die zu der dritten Niederlage in Serie führten.
Wiener Derby an Vienna United
Der Basketball Klub Rapid Wien hielt bis Mitte des Startviertels mit dem Favoriten mit, musste dann aber dem Tempo Tribut zollen und Vienna United führte mit 30:20. Im zweiten Spielabschnitt wurde der Klassenunterschied noch deutlicher, United zog auf und davon und war bereits zur Pause komfortabel in Führung. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, wobei Rapid Wien im dritten Viertel zwei Punkte aufholen konnte, den Gegnern aber nie gefährlich werden konnte. Am Ende siegte Vienna United auch in dieser Höhe verdient.
Piraten und Raiders nach der Pause mannschaftlich stark
Die Wörthersee Piraten taten sich lange schwer bei den Upper Austrian Ballers. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit übernahmen sie aber im dritten Viertel die Kontrolle über das Spiel und begannen ihre Außenwürfe zu treffen. Im Schlussabschnitt zeigte der Meister dann die Qualität der gesamten Mannschaft und gewann am Ende deutlich. Piraten-Headcoach Andreas ist nach dem Spiel froh: „Es war ein schwieriges Spiel, vor allem in Halbzeit eins. Gott sei Dank konnten wir uns Mitte des dritten Viertels und im vierten Spielabschnitt erfangen, einen super Rhythmus in der Offensive finden und auch in der Defensive besser agieren. Das Ergebnis spiegelt nicht den Verlauf des Spieles, aber ich freue ich über den deutlichen Sieg.“
Auch die SWARCO Raiders Tirol gewannen ihr Spiel gegen das Future Team Steiermark erst in Halbzeit zwei. Die jungen Steirer spielen vor allem vor der Pause stark und führen mit 37:32. Die Innsbrucker kamen aber mit hoher Energie ins dritte Viertel zurück und drehten das Spiel komplett. Im Schlussabschnitt setzten die Tiroler nach und gewannen das Spiel deutlich.
Timberwolves besiegen Rocks
Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Vienna Timberwolves gegen die Raiffeisen Mattersburg Rocks die Kontrolle über das Spiel. Vor allem am Rebound waren die Wiener stärker und erarbeiteten sich damit immer wieder zweite Chancen und führten zur Pause. In der zweiten Spielhälfte arbeiteten sich die Burgenländer zurück ins Spiel und führten 120 Sekunden vor dem Ende. Dem Endspurt der Donaustädter hatten die Rocks aber nichts mehr entgegenzusetzen und der Sieg ging damit knapp an die Wiener.
Lions besiegen Salzburg
Die Raiffeisen Dornbirn Lions legten gegen BBU Salzburg einen Fehlstart hin und mussten lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen. Angeführt von Kofi Hamilton holten sie aber Punkt um Punkt auf und drehten schlussendlich die Partie. Damit sind die Lions Punktegleich mit Salzburg auf Rang 5 und haben noch alle Chancen auf die Playoffs. Lions-Spieler Lennox Lasinger nach dem Spiel: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Spiel und können stolz auf unsere Leistung sein. Im Vergleich zum letzten Spiel haben wir heute am Ende das Spiel kontrolliert und gewonnen.“
Traiskirchen souverän gegen Güssing
Von Beginn weg zeigten die Safare Traiskirchen Lions NexGen eine souveräne Leistung gegen die Haustechnik Güssing Blackirds und führten die gesamte Spielzeit über. Die Gäste haben vor allem am Rebound Probleme und können Superliga-Spieler Erik Dietz nicht stoppen. Im dritten Viertel finden die Burgenländer besseren Zugang zum Spiel, verlieren aber im Schlussabschnitt komplett den Faden und verlieren verdient.
Foto: Basketball Austria / A. Schwaninger