Meldung vom 29.08.2025
Die Gegnerinnen trafen von Beginn weg sehr gut, Team Rot-Weiß-Rot konnte aber bis Mitte des Viertels sehr gut mithalten, musste dann die Schwedinnen ziehen lassen, die den ersten Spielabschnitt mit 23:12 gewannen. Ab diesem Zeitpunkt stellten sich die Österreicherinnen besser auf die Gegnerinnen ein, konnten Teilerfolge verbuchen, der Vorsprung wurde aber auch im zweiten und dritten Viertel größer. Im Schlussabschnitt die beste Phase der österreichischen Damen, die mit einem 16:4-Run den Rückstand noch einschränken konnten, an dem Sieg der Schwedinnen gab es leider nichts mehr zu rütteln.
"Gegen ein so großes Team wie Schweden hätten wir mit viel Energie sicher ganz gute Chancen gehabt, aber die war im dritten Spiel in drei Tagen und ohne zwei wichtige Spielerinnen einfach nicht mehr vorhanden. Wir haben in der zweiten Hälfte trotzdem nochmals alles gegeben und das Turnier mit einem guten Gefühl beenden können.
Inklusive Vorbereitung konnten die Mädels fünf von neun Spielen gewinnen, darunter zwei Mal gegen die Slowakei (EM-5.) und einmal gegen Island (9./10.). Auch Halbfinalist Schweiz war absolut in Reichweite. Natürlich hat man auch viele Bereiche gesehen, in denen Steigerungsbedarf besteht, vor allem gegen druckvolle Defense. Angesichts der Tatsache, dass nur zweieinhalb der vier Spielerinnen vom letzten Jahr dabei waren und es für viele die erste internationale Erfahrung war, bin ich insgesamt mit dem Auftreten des Teams sehr glücklich. Besonders hervorheben möchte ich Charakter und Einstellung des Teams: Wie die Mädels zusammengehalten haben und auf Rückschläge reagiert haben, war wirklich fantastisch, es ist ein toller Jahrgang. Danke an alle Spielerinnen, die im Laufe des Jahres dabei waren, und den Staff, der mit sehr viel Herz und Engagement gearbeitet hat!"
Österreichvs. Schweden 60:79 (12:23; 23:41; 38:62)
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Scorerinnen Österreich: Kuranovic 18, Appell 14, Lazarevski 10, Kittinger 5, Haslwanter, Oriakhi und Petrusic je 3, Kress und Theodorovics je 2
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