Meldung vom 01.02.2026
Nach zwei starken aber schlussendlich erfolglosen Auftritten gegen die Top-Teams aus Polen (78:90) und Lettland (68:86) ist das rot-weiß-rote Herren-Nationalteam in der WM-Qualifikation im zweiten Window bereits unter Zugzwang. Die beiden Duelle mit den Niederlanden, am 27. Februar in der Sport Arena Wien und am 1. März in Den Haag, haben vorentscheidenden Charakter im Kampf um den dritten Platz in Gruppe F, der den Einzug in die nächste Phase bedeuten würde.
Comebacks von Schott und Brajkovic
Neo-Teamchef Aramis Naglic hat vorläufig 24 Spieler in den Kader berufen. Die Legionäre Fynn Schott und Luka Brajkovic, die zum WM-Quali-Auftakt verletzungsbedingt fehlten, kehren ins Aufgebot des Nationalteams zurück und könnten erstmals unter dem Neo-Coach, der im September 2025 bestellt wurde, zum Einsatz kommen. Der am Ellbogen verletzten Sylven Landesberg ist weiterhin rekonvaleszent, ein Einsatz fraglich. Sebastian Käferle (Mittelhandknochenbruch) wird definitiv ausfallen. „Speziell Käferle war zuletzt ein wichtiger Teil unserer Mannschaft, weil er sehr physisch, mit viel Energie und Einsatzbereitschaft spielt und Verantwortung übernimmt“, verdeutlicht Naglic. Auch Benedikt Güttl steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
Drei Cup-Sieger
16 Akteure des ÖBV-Großkaders kommen von Vereinen der win2day Basketball Superliga. Cup-Champion Raiffeisen Flyers Wels stellt drei Akteure. Zudem setzt Naglic auch auf Youngsters. „Diesmal haben wir uns entschieden, einige junge Spieler für den ‚Großkader‘ zu rekrutieren. Wir sind davon überzeugt, dass diese Jungs ein Teil der österreichischen Basketball-Zukunft sein werden“, so Naglic in Richtung von Daniel Grgic & Co. Österreichs US-Legionäre stehen für dieses Window erneut nicht zur Verfügung.
„Das Fundament unseres finalen Kaders werden aber arrivierte Spieler bilden“, verdeutlicht Naglic, der rund zehn Tage vor dem Heimspiel gegen die Niederlande das endgültige Aufgebot bekanntgibt. „Beim letzten ‚Cut‘ geht es dann darum, die Mannschaft so zu besetzen, dass wir ein auf die Spielweise der Niederlande abgestimmtes Profil erstellen. Unser Gegner spielt sehr aggressiv, baut auf Athletik und ‚hedgt‘ viel. Sie haben im ersten Window mit starkem, qualitativ hochwertigem Basketball überzeugt. Aber ich bin sicher, dass mein Team deren Stärken ‚matchen‘ kann und die wenigen Schwächen perfekt ausnutzen wird“, sagt der Trainer.
Anders als die Österreicher haben die Niederländer durch ein 86:78 gegen Lettland bereits einen Sieg auf dem Konto. Schon in der Vorqualifikation trafen die beiden Nationen aufeinander. Am 2. August 2025 gewannen die Holländer zuhause 65:64, Österreich revanchierte sich elf Tage später in Schwechat mit einem 83:70-Erfolg.
Kader Österreich: Luka Brajkovic (Cedevita Olimpija, SLO), Erol Ersek (MLP Academics Heidelberg, GER), Daniel Friedrich, Jakob Lohr, Miro Zapf (Raiffeisen Swans Gmunden), Lukas Hahn (Coldamaris Eisenstadt Dragonz), Gavrilo Tepic, Starlin Inoa Gil, Elvir Jakupovic (Raiffeisen Flyers Wels), Jonathan Knessl, Daniel Köppel, Edi Patekar, Renato Poljak (Unger Steel Gunners Oberwart), Thomas Klepeisz (Ratiopharm Ulm), Sylven Landesberg, Nico Zeleznik (BK Karbon-X Dukes), Timo Lanmüller (Artland Dragons, GER), Rasid Mahalbasic, Aron Stazic (BC Vienna), Marvin Ogunsipe (Crailsheim Merlins, GER), Fynn Schott (CB Menorca, ESP), Benjamin Schuch (Zentro Basket Madrid, ESP), Bogic Vujosevic (BC Timisoara, ROM), Daniel Grgic (Hefte Helfen Bulls Kapfenberg)
Spieltermine European Qualifiers für den FIBA World Cup 2027
Polen 90:78 Österreich
Österreich 68:86 Lettland
Österreich vs. Niederlande, Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr, Sport Arena Wien
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Niederlande vs. Österreich, Sonntag, 1. März 2026, 14:30 Uhr, Den Haag (NED)
Österreich vs. Polen, Freitag, 3. Juli 2026
Lettland vs. Österreich, Montag, 6. Juli 2026
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