Meldung vom 11.03.2026
Das österreichische Damen-Nationalteam hat in der Qualifikation für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 seinen Erfolgslauf fortgesetzt: Mit einem ungefährdeten 81:54-Auswärtserfolg in Norwegen feierte das Team von Head Coach Jesper Sundberg den vierten Sieg im vierten Spiel – und kann dadurch in den beiden ausstehenden Partien der Gruppe D nicht mehr aus den Top-2 verdrängt werden. Österreichs „größte Töchter“, die erst seit Sommer 2021 wieder an FIBA-Wettbewerben teilnehmen, wird damit ab Herbst die finale Qualifikations-Stage für die kontinentalen Titelkämpfe 2027 bestreiten.
Österreich diktierte in Norwegen aus einer aggressiven Defensive heraus das Geschehen, lag über die komplette Spielzeit nie im Rückstand und feierte einen ungefährdeten Erfolg.
Bereits am Samstag (ab 20.00 Uhr live in ORF Sport+) duelliert sich Rot-Weiß-Rot in Manchester mit Großbritannien um den Gruppensieg in Pool D. Zum Abschluss des Windows empfängt Österreich am kommenden Dienstag, 17. März um 19.15 Uhr im Hallmann Dome die Schweiz. Tickets für dieses Duell finden Sie auf
Tickethead.
Österreichs „größte Töchter“ schlossen am Mittwochabend im Duell gegen Norwegen nahtlos an ihre Performance aus der ersten, ohne Niederlage absolvierten, Qualifikationshälfte an: Head Coach Jesper Sundberg bot Sigrid Koizar, Sarah Sagerer, Anja Fuchs-Robetin, Sina Höllerl und Alexia Allesch in der „Starting-Five“ auf. Bereits die ersten fünf Minuten gehörten Rot-Weiß-Rot, das durch eine hohe Intensität glänzte, und vor allem defensiv – mit vielen Switches – Norwegen kaum zu Punkten kommen ließ. Nach fünf Minuten führte Österreich bereits mit 12:2. Den zweistelligen Vorteil baute die Tabellenführerinnen von Gruppe D kontinuierlich aus – zu Beginn des Schlussviertels war mit +27 (67:40) der höchste Vorsprung erzielt.
Angeführt von Sigi Koizar, die mit 20 Punkten Top-Scorerin war, konnte Österreich jedes Viertel für sich entscheiden. Bereits früh im zweiten Abschnitt setzte Sundberg seinen kompletten Kader ein – am Ende hat jede Spielerin zumindest 5,5 Minuten Einsatzzeit erhalten. Debütantin Victoria Matzka erzielte ihre ersten drei Punkte im Nationalteam, Rebekka Kalaydjiev steuerte bei ihrem Comeback elf Zähler – bei drei von vier getroffenen Dreipunkter – bei.
Norwegen – Österreich 54:81 (32:47)
>>> Boxscore
„Das Spiel war eindeutig ein Teamerfolg“, stellt Kalaydjiev fest. „Wir sind mit viel Energie gestartet, weil wir wussten, dass ein Sieg die Qualifikation für die nächste Runde bedeuten würde. Genau dieses Ziel haben wir nun geschafft. Der Aufstieg bedeutet uns unglaublich viel, weil wir viele Jahre dafür gearbeitet haben, mit dem Nationalteam wieder auf diesem internationalen Level mitzuspielen. Umso schöner ist es, dass wir diese Chance genutzt haben und zeigen konnten, was in uns steckt. Aus diesem Spiel nehmen wir vor allem viel Selbstvertrauen und die positive Energie mit, die wir uns bereits in den vergangenen Partien aufgebaut haben – und genau das wollen wir auch in den nächsten Aufgaben wieder auf das Feld bringen.“
Die nächsten Spiele:
Großbritannien – Österreich
Samstag, 14. März 2026, 20.00 Uhr (live in ORF Sport+)
Österreich – Schweiz
Dienstag, 17. März 2026, 19.15 Uhr
Hallmann Dome Wien
>>> TICKETS FÜR DAS HEIMSPIEL
Phase zwei ab Herbst 2026
Die zweite Qualifikations-Phase wird im November 2026 und Februar 2027 ausgetragen – erneut in zwei Länderspielfenstern mit je drei Spieltagen. Die 24 Teams werden in sechs Vierergruppen gelost. Die jeweils zwei besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 – und ergänzen das bereits gesetzte Gastgeber-Quartett Belgien, Finnland, Schweden und Litauen zum finalen 16er-Feld der Endrunde.