Meldung vom 10.03.2026
Seit Sonntag bereitet sich die rot-weiß-rote Damenauswahl auf ihr bevorstehendes März-Triple – nach dem Spiel in Norwegen folgen die Duelle mit Großbritannien auswärts (Samstag) und der Schweiz (Dienstag, 17. März um 19.15 Uhr im Hallmann Dome) – vor. „Jetzt müssen wir performen, um unser Ziel, den Aufstieg in die zweite Qualifikationsrunde, zu erreichen“, kommt von Jesper Sundberg, seit Herbst 2025 Head Coach, eine klare Ansage. In der kurzen Vorbereitung liegt der Fokus darauf, „so schnell und so gut wie möglich wieder jenes Level zu erreichen, auf dem wir im November drei Spiele gewonnen haben“. Die erste Qualifikations-Hälfte hat Österreich ungeschlagen absolviert. Als aktueller Tabellenführer in Pool D fehlt noch ein Sieg, um in die letzte Qualifikationsphase für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 vorzustoßen. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, das Niveau vom letzten ‚Window‘ zu erreichen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir mit dem Tip-Off in Norwegen von einer neuen Basis wegstarten und dann wieder mit der Aufgabe wachsen und eine weitere Steigerung zeigen können“, ergänzt der Schwede.
Selbstvertrauen und Leichtigkeit
Mit dem 63:48-Heimsieg über Norwegen hat Rot-Weiß-Rot vergangenen Herbst erfolgreich in die Qualifikation gefunden. Aus den Erkenntnissen dieser Begegnung baut sich auch Sundbergs Game-Plan für Mittwoch auf: „Defensiv wird es auf die Intensität ankommen und ob wir es schaffen, genügend Druck auf den Ball zu bekommen. Offensiv geht es um viele kleine Dinge, die schwierig sind zu integrieren – deswegen versuchen wir, dass die Spielerinnen mit viel Selbstvertrauen, einer Leichtigkeit und Freude aufspielen können. Wenn dann auch noch das ‚Spacing‘ passt, haben wir gute Chancen auf eine erfolgreiche Partie“, weiß der Head Coach.
Eine Adaptierung braucht Österreich auch, weil Michaela Wildbacher mit einer Knieverletzung ausfallen wird. Die 28-Jährige hatte im letzten Window eine große Rolle innen und war als „Go-2-Defender“ gegen die ballführenden Spielerinnen gesetzt. „Wir diskutieren schon seit sehr langer Zeit, wie wir vor allem den defensiven Input, den uns Michi gegeben hat, auffangen können. Aber wir haben genug Spielerinnen, von denen ich überzeugt bin, dass sie Ähnliches leisten können“, vertraut Sundberg auf die Stärken seines tiefen Kaders.
Jurhar nach über drei Jahren zurück im Nationalteam
Erstmals seit über drei Jahren wird auch wieder Pia Jurhar den Nationalteamdress tragen. Die 30-Jährige stand am 27. November 2022 beim 66:63-Heimsieg über Dänemark das letzte Mal im rot-weiß-roten Aufgebot, wurde damals aber nicht eingesetzt. Die Inside-Spielerin, die in ihrer Karriere bereits in Italien und der Schweiz unter Vertrag stand und mit Österreich 2014 die EM der kleinen Länder gewann, empfahl sich mit starken Leistungen bei den Basket Flames für das Nationalteam: In der laufenden win2day Basketball Damen Superliga kommt Jurhar auf 13,3 Punkte und 14,9 Rebounds pro Spiel.
Neben Jurhar ist mit Rebekka Kalaydjiev eine weitere Spielerin mit Basket-Flames-Bezug zurück im Team. Die 26-Jährige spielte bis vor Kurzem in Wien, heuerte aber jüngst in Australien bei Northern Force an.
Erstmals Teil der „größten Töchter“ ist Victoria Matzka von den BDSL-Tabellenführerinnen BK Raiffeisen Duchess. Die 19-Jährige überzeugte bislang mit knapp 15 Punkten pro Spiel und ist vor allem aus der Distanz gefährlich.
Die nächsten Spiele:
Norwegen – Österreich
Mittwoch, 11. März 2026, 18.00 Uhr
Großbritannien – Österreich
Samstag, 14. März 2026, 20.00 Uhr
Österreich – Schweiz
Dienstag, 17. März 2026, 19.15 Uhr
Hallmann Dome Wien
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