Meldung vom 15.03.2026
Der Erfolgslauf des österreichischen Damen-Nationalteams in der Qualifikation für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 ist am Samstag – vorerst – zu Ende gegangen: Großbritannien erwies sich in Manchester letztlich als zu stark, obwohl es lange nach einem österreichischen Sieg ausgesehen hatte. Das Team von Head Coach Jesper Sundberg hält damit in der Qualifikation bei vier Siegen und einer Niederlage. Der Aufstieg in die nächste Qualifikationsphase war den Österreicherinnen bereits im Vorfeld nicht mehr zu nehmen, der Gruppensieg in Pool D ist nun allerdings nur noch schwer erreichbar.
Sarah Sagerer, Alexia Allesch und Sina Höllerl hielten die Österreicherinnen über weite Strecken im Spiel bzw. lange sogar in Führung. Im Finish hatten die Gastgeberinnen jedoch etwas mehr Energie, während Rot-Weiß-Rot insgesamt zu viele Punkte an der Freiwurflinie liegen ließ und am Rebound Nachteile hatte.
Österreichs „größte Töchter“, die erst seit Sommer 2021 wieder an FIBA-Wettbewerben teilnehmen, empfangen zum Abschluss des Windows am kommenden Dienstag, 17. März, um 19.15 Uhr im Hallmann Dome die Schweiz. Tickets für dieses Duell sind auf Tickethead erhältlich.
Österreich startete mit Sigrid Koizar, Sarah Sagerer, Anja Fuchs-Robetin, Rebekka Kalaydjiev und Alexia Allesch. Die Österreicherinnen erwischten in Manchester einen starken Beginn: Dreier von Koizar und Allesch sorgten früh für eine Führung, mit aggressiver Verteidigung und schnellen Abschlüssen in Transition setzte Rot-Weiß-Rot Akzente. Auch von der Bank kam wichtige Energie: Sina Höllerl und Simone Sill brachten zusätzliche Intensität ins Spiel. Österreich hielt körperlich stark dagegen und lag zur Pause nach einem offenen Schlagabtausch knapp mit 36:35 vor.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Sarah Sagerer sorgte offensiv immer wieder für wichtige Punkte, während sich die Britinnen zunehmend Vorteile am Rebound erarbeiteten. Dennoch gingen die Österreicherinnen mit einer knappen 56:54-Führung in das Schlussviertel. „Großbritannien ist ein sehr starkes Team und wir haben wirklich hart gekämpft“, resümierte Sagerer nach dem Spiel. „Am Ende haben wir leider einige Fehler zu viel gemacht, die den Britinnen den Sieg ermöglicht haben.“

Im Schlussabschnitt kippte die Partie zugunsten der Gastgeberinnen. Österreich ließ mehrere gute Möglichkeiten liegen, während Großbritannien rund fünf Minuten vor Schluss erstmals deutlicher in Führung ging. In der Schlussphase verwalteten die Britinnen ihren Vorsprung routiniert und setzten sich schließlich mit 83:71 durch.
Großbritannien – Österreich 83:71 (14:20, 35:36, 54:56)
>>> Boxscore
Das nächste Spiel:
Österreich – Schweiz
Dienstag, 17. März 2026, 19.15 Uhr
Hallmann Dome Wien
>>> TICKETS FÜR DAS HEIMSPIEL
Phase zwei ab Herbst 2026
Die zweite Qualifikations-Phase wird im November 2026 und Februar 2027 ausgetragen – erneut in zwei Länderspielfenstern mit je drei Spieltagen. Die 24 Teams werden in sechs Vierergruppen gelost. Die jeweils zwei besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich direkt für die FIBA Women’s EuroBasket 2027 – und ergänzen das bereits gesetzte Gastgeber-Quartett Belgien, Finnland, Schweden und Litauen zum finalen 16er-Feld der Endrunde.